Legale Raubkopien – Weiterhin keine Kriminalisierung der Bevölkerung

Diese Woche hat der Nationalrat Änderungen verabschiedet, die das Schweizer Urheberrecht ans digitale Zeitalter angleichen. Die Quintessenz: Raubkopien bleiben weiterhin im legalen Graubereich.

Das Herunterladen von Raubkopie-Inhalten für den persönlichen Gebrauch bleibt legal. Das hat diese Woche der Nationalrat entschieden. Ausserdem wird von Schweizer Internet Providern weiterhin nicht verlangt, ihre Kunden daran zu hindern, auf Websites mit Raubkopien zuzugreifen.

Das ändert sich mit dem neuen Gesetz

Wichtig sind auch die Änderungen, welche die breite Masse nur indirekt betreffen. So können dank der Reform lokale Hosting-Anbieter künftig dazu gezwungen werden, illegale Inhalte von ihren Servern zu entfernen. Allerdings wurden Regeln abgelehnt, welche es ermöglicht hätten, Online-Plattformen dazu zu zwingen, hochgeladenen Inhalt auf dessen urheberrechtlichen Schutz zu überprüfen. Sprich; es wird keinen Uploadfilter geben. Wie die genaue technische Umsetzung aussehen soll, ist noch nicht bekannt.

Weiter wird der Urheberrechtsschutz für Künstler verbessert. Video-, Musik- und Fotoarbeiten sind nicht länger nur 50, sondern neu 70 Jahre geschützt.

Der geebnete Weg

Quelle: digitec.ch

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